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Studienwoche LK DE2

grimm 000Das von den Kollegiatinnen und Kollegiaten gewählte Thema der diesjährigen Studienwoche war „Grimms Märchen im Kontext europäischer Märchentradition“. Wir beschäftigten uns zwar schon im Unterricht mit der sprachwissenschaftlichen Bedeutung der Brüder Grimm, nun aber mit ihrer Rolle als Märchensammler.

Dabei lasen wir theoretische und literarische Texte unterschiedlicher Autoren zur Romantik, sahen uns einen Film über die Zeit um 1800 an, um den historischen Kontext genauer zu erschließen, bevor wir per Losverfahren unsere Märchen zogen, z.B. Dornröschen, Aschenputtel, Die goldene Ganz, Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, Brüderchen und Schwesterchen, Die sieben Raben, König Drosselbart oder Graf Abel und die Prinzessin, Aljonuschka und Iwanuschka, Jack und der Bohnenstengel u.a.

Nun ging es an die eigentliche Vorarbeit für die Klausurersatzleistung. Jeder befasst sich mit zwei Märchen, einem aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und einem anderen aus Frankreich, England, Russland oder Spanien. Recherchen zum Entstehungshintergrund, unterschiedliche Interpretationsansätze finden, vergleichende Literaturbetrachtung, Gliederung sowie Arbeitsplan erstellen und das Schreiben einer Facharbeit mit wissenschaftlichem Anspruch sind wesentliche Komponenten, die in Vorbereitung auf die 5. Prüfungskomponente und das Studium geübt wurden.

Zwei Exkursionen runden die arbeitsintensive Woche ab. Wir besuchten die Gräber von Jakob und Wilhelm Grimm auf dem Alten St.- Matthäus-Kirchhof und haben einen Einblick in die Privatbibliothek der Brüder Grimm erhalten.

A. Greif (Kursleiterin)

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