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Naturbeobachtung und ökologische Untersuchungen

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Was sagt die Farbe von Teichwasser über dessen Qualität aus und macht es einen Unterschied, ob ich Messungen sofort oder Stunden später vornehme? Woran erkennt man Menschenaffen und was hat die Anpassung von Pflanzen mit der Bundeswehr zu tun? Wie entsteht ein Biberdamm und warum wird er überhaupt gebaut?

Diese und mehr Fragen wurden im Rahmen der Projektwoche unter der Leitung von Frau Lenzner und Herrn Walter an den verschiedenen Projekttagen 2015 beantwortet.

An unserem ersten Projekttag widmeten wir uns der Aufgabe Wasserproben aus Gewässern der Umgebung auf ihre Qualität hin zu untersuchen. Bevor es an das Testen mit biochemischen Methoden ging, hatten wir Projektteilnehmer die Aufgabe, uns über die zu testenden Werte und deren Bedeutung für die Qualität von Wasser fachkundig zu machen.

Nachdem dies geschehen war, begannen wir in Partnerarbeit eifrig mit den Tests, wobei uns unsere Lehrkräfte sachkundig mit Rat und Tat zur Seite standen. Getestet wurden die Wasserhärte, der pH-Wert und Sauerstoffgehalt, ebenso die Werte für Nitrat und Nitrit, Phosphat und Ammonium. Zusätzlich gab es die Möglichkeit, die Jagderfolge unserer Lehrer nach Kleinstlebewesen in den Wasserproben unter dem Mikroskop zu betrachten. Am Ende erfolgte die Auswertung der Tests und es folgte die für manchen Teilnehmer überraschende Erkenntnis, dass die Wasserqualität der getesteten Proben erstaunlich gut war.

Dienstag ging es in den Zoologischen Garten Berlin. Es gab viel zu erfahren über Menschenaffen und andere Primaten und wir erfuhren vieles, was so im Unterricht noch nicht erwähnt werden konnte. Ein besonderes Highlight stellte für manchen die zusätzliche Möglichkeit dar, teilweise überraschend große und schwere Tierschädel in Ruhe betrachten, anfassen und miteinander vergleichen zu können.

Ein leckeres Eis und Gruppenfotos zum Schluss rundeten unseren interessanten Ausflug ab.
Im Gelände auf dem Wuhlewanderweg am Mittwoch konnten wir diese Tests mit etwas mehr Sicherheit unter Freilandbedingungen erneut durchführen. Vom S-Bahnhof Wuhletal folgten wir dem Kanal in Richtung Ahrensfelde. Es hat Zeiten gegeben, da war das Gelände sumpfig, an mancher Stelle lässt sich der Moorboden heute noch nachweisen.

Donnerstag folgte die nächste größere Wanderung. Auf dem zwölf Kilometer kurzweiligen Wanderweg in Brieselang folgten wir den Spuren der Biber und sahen die Veränderungen der Natur unter dem Einfluss der Großnager. Die Wasserwerte wurden erneut bestimmt. Abweichungen von unseren bisherigen Werten mussten erklärt werden.

Den Abschluss der Woche bildete der Besuch des Botanischen Gartens Berlin-Dahlem. Unter der Führung der Biologin Frau Senska erfuhren wir, dass es keinen wesentlichen Unterschied zwischen der Mimese der Pflanzen und dem Camouflage der Bundeswehruniform gibt. Beide wollen sich nur anpassen, sich tarnen und überleben. Wir lernten die kleinste Orchideenblüte der Welt kennen und erfuhren, warum die Symbiose zwischen Pflanzen und Bakterien, Algen oder Insekten für die Arterhaltung notwendig sind. Dabei wurde der Rundgang zu einem interessanten und lehrreichen Ausflug, der nur von den neugierigen Fragen der Kollegiaten unterbrochen wurde. Beispiele? Dann empfiehlt sich eine Führung mit der erwähnten Biologin und ein Besuch des Botanischen Gartens.

Annika & Mandy

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