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Leben in Ausnahmesituationen

ps4aDie Projektwoche des Fachs Psychologie beschäftigte sich vom 6. Juli 2015 bis zum 10. Juli 2015 mit dem Thema „Leben in Ausnahmesituationen“ und besuchte im Rahmen dessen verschiedene Institutionen, um dort von Mitarbeitern, Unterstützern oder sogar Betroffenen etwas über ihre Arbeit und ihr Leben zu erfahren. Zusammen mit Frau Segert, Frau Böttcher und Frau Klewer gelang uns eine Erweiterung unseres Horizonts durch fünf interessante Exkursionen.

Am Montag, dem 6. Juli, besuchte unser Kurs das Erwin-Schrödinger-Zentrum (der Humboldt-Universität zu Berlin zugehörig) in Adlershof. Dort hörten wir – passend zum Fach Psychologie – eine Vorlesung von Frau Prof. Rasha Abdel Rahman zum Thema Kognitive Neurowissenschaften (mit Schwerpunkt auf das Thema „Bewusstsein“). In diesem kurzweiligen Vortrag konnten sich die Kollegiaten des VKK einen ersten Eindruck vom Alltag eines Psychologiestudenten an der HU machen. Ein anschließender Austausch mit der Frau Professorin, welche sich sehr offen und freundlich zeigte, und einigen Studenten rundete den Besuch ab.

ps1Der Dienstag führte uns zum Landgericht Moabit in der Turmstraße. Obgleich sich die Suche nach einer geeigneten Verhandlung für uns als schwierig erwies, so trafen wir doch auch an diesem Ort auf Mitarbeiter des Justizwesens, die uns bereitwillig Fragen beantworteten, sofern ihnen das die freie Zeit erlaubte (etwa durch ausgefallene Verhandlungen). Wir erfuhren etwas über den Alltag des Richterdaseins und den Ablauf einer Verhandlung im Amtsgericht. Später verfolgten wir noch eine Verhandlung im Landgericht, der Raub und Körperverletzung zugrunde lag.

Der dritte Tag unserer Projektwoche, der Mittwoch, bot uns die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit eines Jugendamtmitarbeiters beim Kinder- und Jugendnotdienst in Charlottenburg zu erhalten. Herr Moritz ging mit uns in den Dialog über seine Arbeit, den Kinder- und Jugendnotdienst und orientierte sich dabei eng an den Fragen und Interessen von uns, den Kollegiaten – auch mit Hinblick auf unsere berufliche Orientierung. Wir lernten hierbei, dass die Aufgaben des Notdienstes mit viel Verantwortung und Feingefühl seitens seiner Mitarbeiter verbunden ist, etwa wenn es um die In-Obhut-Nahme von Minderjährigen in Krisenfällen geht.

ps2ps3Donnerstag führte es uns in die Alice-Salomon-Hochschule nach Hellersdorf. Die ASH bildet junge Menschen in den Berufen der sozialen Arbeit, Gesundheit und Erziehung sowie Bildung im Kindesalter aus. Zwei Studenten dieser besonderen Art der Universität, Hannah und Rainar, stellten uns ihre Ausbildungsstätte mittels Folienpräsentation vor und beantworteten geduldig die Fragen ihrer Zuhörer. Im Anschluss wohnten wir dem überaus spannenden Seminar von Frau Senel bei, welches der Frage nach der Entstehung von Rassismus und Fremdenhass nachging. Zuletzt führten uns Hannah und Rainer noch durch das Gebäude der Hochschule.

Am letzten Tag unserer Projektwoche, am Freitag dem 10. Juli, ging es für uns zum Unfallkrankenhaus Berlin (Marzahn). Wir hatten großes Glück, einen Einblick in einen Teil der Arbeit dieses Krankenhaus zu bekommen. Der Pflegedirektor des UKB, Matthias Witt, konnte uns Zahlen und Fakten des Krankenhauses nennen und beantwortete die Fragen der reich erschienenen Kollegiaten des VKK trotz seiner kurz bemessenen Zeit. Zwei Krankenschwestern, Frau Kindler und Frau Dämmrich führten uns im Anschluss durch einen Teil der Klinik (darunter auch die Station für Brandverletzte) und beantworteten ebenfalls motiviert und fachmännisch all unsere Laienfragen. Wie auch bei allen anderen Gastgebern bedankte sich der Kurs Psychologie bei ihnen mit einem kleinen Präsentkorb mit Süßem.

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