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Interkulturelles Fest

if 017Unser erstes Interkulturelles Fest war ausnahmsweise nicht eine Idee der Lehrkräfte. Tatsächlich kamen Anfang des Schuljahres einige SchülerInnen der W-Klassen auf ihre Klassenlehrerinnen zu, mit der Frage, ob eine "gemeinsame Party" mit den deutschen KollegiatInnen möglich wäre. Essen, Tanz und Spiele lauteten die Schlagwörter der Planungsfreudigen.

Für das Lehrerohr klang das schon ganz gut, vor allem, da die Bitte mit sehr viel Begeisterung vorgetragen wurde. Frau Juan sprach mit Frau Ahmad; dann wurden Frau Heidrich und Herr Hummel ins Boot geholt.

Also auf in die Planung. Termin bei der Schulleitung einreichen, die anderen W-Klassen und die Vorkurse informieren, ein Feier-Gremium wählen lassen (Es lebe die Demokratie!), Ramadan überleben, neue Beiträge sammeln und schließlich die Bestätigung: Wir stellen das Programm des Freitags der Projektwoche. Kurzentschlossen wurde aus der Planung gleich ein Projekt und der harte Kern arbeitete jeden Tag, um unsere Kulturen mithilfe verschiedener Methoden auf die Bühne zu zaubern.

Kleine Interviews und Vorträge über die Situation in Afghanistan sowie Syrien mit Fokus auf Kabul und Damaskus wurden entwickelt. Außerdem unterhielten uns Tänze, Comedy-Sketche über das Lernen der deutschen Sprache und eine Live-Band. Die Quiz im Bereich Allgemeinswissen und auch Mathematik sollten das Publikum die Freuden des Schulalltags nicht vergessen lassen. Immerhin gab es auch einen Preis zu gewinnen: leckere arabische Süßigkeiten. Besser als nur eine gute Note, oder?

Am Ende mussten auch die Verlierer nicht hungern, denn unsere lieben SchülerInnen haben zusammen mit ihren Familien eine große Auswahl einheimischer Speisen in der Cafeteria bereitgestellt. Die LehrerInnen waren begeistert und schlugen zu. Die KollegiatInnen ließen sich auch nicht zweimal bitten.

Das Buffet leerte sich schnell. Man hörte Musik und Klatschen. Somit ging unsere Projektwoche 2017 zu Ende.

Vielen Dank an Frau Ahmad und alle Helfer, ohne die dieser Tag nicht möglich gewesen wäre!

Fotos: Jörg Köhler

 

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