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41. Kompass-Veranstaltung: Poetry-Slam mit Bas Böttcher

boettcher000„Die verkuppelten Worte“ – diesen Titel trug die Lesung von Bas Böttcher, die am 27. Mai 2019 in der Cafeteria des VKK stattfand. Im Poetry-Slam-Stil präsentierte Herr Böttcher Stücke zu verschiedenen Themen, die durch Rhythmus, Reime und Mehrdeutigkeiten zeigten, wie vielseitig die Sprache eingesetzt werden kann.

So lernten die rund 60 Kollegiatinnen und Kollegiaten, die an der Veranstaltung teilnahmen, den Trick, den Leute benutzen, wenn sie Dinge denken, aber nicht sagen möchten – nämlich, dass man ein „sch“ vor die Worte setzt. Schon ergibt sich eine ganz andere Bedeutung des Gesagten. Ebenso zeigte Herr Böttcher den Vorteil von Fehlern auf, ohne die es das Richtige nicht gäbe, begeisterte die Erwachsenen von Märchen und trug die Kuriositäten in Berlin vor – etwa, dass viele Stadtteile ein „-berg“ im Namen tragen (Schöneberg, Prenzlauer Berg, Kreuzberg...), man aber in Berlin nur schwer einen Berg entdecken kann. Auch der Klang der Sprache wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern auf eine lustige Art und Weise näher gebracht, indem Herr Böttcher ein Stück vortrug, in dem Deutsch wie Chinesisch klang.

Zudem durften die Kollegiatinnen und Kollegiaten Stichworte nennen, zu denen Herr Böttcher dann Stücke präsentierte. So kam beispielsweise auch die Liebe nicht zu kurz – in Kombination mit Mathematik und einem regnerischen Tag faszinierte der Poetry-Slammer die Kollegiatinnen und Kollegiaten mit Sprachspiel und Wortklang. Mit einer Beatbox-Version des „Erlkönigs“ zeigte er außerdem auf, dass auch Klassiker der deutschen Literatur ganz unterschiedlich klingen können.

Schließlich durften die Zuschauerinnen und Zuschauer Fragen stellen, sowohl zu dem Werdegang Böttchers als auch für einen eigenen Poetry-Slam. Herr Böttcher gab Tipps und zeigte Tricks, etwa in verschiedene Rollen zu schlüpfen, um den Auftritt eindrucksvoller und abwechslungsreicher zu gestalten. Er machte zudem allen Zuschauerinnen und Zuschauern Mut, einmal einen eigenen Poetry-Slam zu versuchen, seinen eigenen Stil zu finden und sich, auch, wenn man einmal kritisiert wird, nicht unterkriegen zu lassen.

 

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