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Besuch im Berliner Teilchenbeschleuniger

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Schon von außen beeindruckt das kreisrunde Gebäude des Berliner Teilchenbeschleunigers BESSY durch seine immensen Ausmaße. Doch im Inneren versetzt es seine Besucherinnen und Besucher vor allem durch die Technik in Staunen: Riesige Röhrensystem mit Pumpen, Lasern, Magneten und Beschleunigereinheiten ergeben ein chaotisch anmutendes System, in dem sich die Fachleute zielsicher bewegen.

So lotsten sie auch am 18. November 2019 die beiden Grundkurse der Q3 durch das Labyrinth, erklärten technische Einzelheiten und aktuelle Entwicklungen. Die Besuchergruppe erfuhr so, dass BESSY ein Elektronen-Synchrotron darstellt, das Röntgenstrahlung für andere Forschungseinrichtungen bereitstellt, um Kristalle, Proteine, Meteoriten, Solarzellen und neue Werkstoffe zu untersuchen. Die zerstörungsfreie Analyse der Himmelsscheibe von Nebra erbrachte z.B. die neue erkenntnis, dass das enthaltene Gold aus Cornwall in England stammt.

Möglich wurde diese Exkursion durch Anne Bundels, eine Absolventin des VKK, die nun am BESSY in Adlershof arbeitet. Sie führte gemeinsam mit Dr. Ott durch die Anlage und stellte so einen spannenden Zusammenhang zwischen dem Unterricht in Physik und aktueller Wissenschaft her.

 

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